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Berthelot, P.: Freiheit „Das Evangelium der Stunde

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Paul Berthelot brach früh aus seiner katholischen bürgerlichen Herkunft im französischen Auxerre und Reims aus, unterstützte die Verbreitung von Esperanto und näherte sich anarchistischen Ideen an. Nach Aufenthalten in Katalonien, Schweiz, Uruguay und Argentinien blieb er in Brasilien. Hier lebte er auch unter Indigenen am Fluss Araguaya im Landesinneren. In Brasilien agitierte er vor allem antimilitaristisch, weshalb er auch seine Stelle als Sprachlehrer verlor. Für die oft unter dem Einfluss des Katholizismus stehenden (Land)Arbeiter und Arbeiterinnen, schrieb er sein „Evangelium der Stunde“, ein anarchistisches Manifest, in der Sprache des neuen Testaments.
Tatsächlich fand es in Südamerika weite Verbreitung, auch in Frankreich, nur in Deutschland blieb Berthelot praktisch unbekannt.
Die Ideen der Gütergemeinschaft und der Aufhebung des Eigentums werden hier in einer Art und Weise vermittelt, die Mut macht, die entscheidende „Stunde“ selbst herbeizuführen. Diese Ausrufung einer neuen Gesellschaft wird in dem Band mit Sozialrevolutionären im Allgemeinen und dem etwa achtzehnjährigen Hirten von Niklashausen im Besonderen verflochten. Letzterem Agitator, dessen Prophezeiungen von 1476 den großen Bauernaufstand von 1525 vorwegnahmen, wird ein eigenes kurzes Kapitel gewidmet.

Ein Band zum Nachdenken und, da die heutige Organisation von Macht, Eigentum und Kontrolle für einen großen Teil der Menschen noch immer Ausbeutung, Entfremdung und Elend bedeuten, auch ein Band, der leider aktuell geblieben ist.

Broschüre, 44 Seiten

 

 

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