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Grau-Maiwald: Betriebsausfall

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Woran erinnern wir uns 20 Jahre nach dem Aufbruch im Herbst 1989 in der DDR? An Montagsdemonstrationen, an Meinungs- und Reisefreiheit, an Runde Tische?
Was geschah eigentlich fernab der politischen Bühne in den Betrieben? Und was hat die sogenannte „Wende“ den Menschen im Osten tatsächlich eingebracht?

Ein staatskapitalistisches System wurde zerstört, das kapitalistische System restauriert. In einigen Betrieben und Regionen versuchten ArbeiterInnen seinen Siegeszug aufzuhalten. Doch diese Kämpfe sind überwiegend in Vergessenheit geraten. Ausgehend von den eigenen Wende-Erfahrungen lenkt der Autor deshalb den Blick auf die Kämpfe der ArbeiterInnen, die im Zuge der Privatisierung der DDR-Industrien in der Nachwendezeit aufflammten und schnell radikale Formen annahmen. Von besonderem Interesse war dabei die Frage, welche Rolle die staatliche Institution Treuhand, die Politik und die Gewerkschaften in jenen Prozessen spielten. Dieser Faden wird durch die letzten 20 Jahre bis in die heutige Zeit verfolgt, „Tarifkämpfe“ nicht aussparend, die ohne diese Geschichte nicht zu erklären wären. Auch wenn diese Darstellung nur fragmentarisch bleiben kann: Sie will Mut machen, immer wiederkehrende Irrtümer und Fehler offen legen, Erfahrungen transportieren, um sie für künftige Kämpfe nutzbar zu machen.

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