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Landauer, Gustav: Antipolitik 2

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Ausgewählte Schriften - Band 3.2
herausgegeben von Siegbert Wolf und illustriert von Uwe Rausch

„Keiner findet die Freiheit, der sie nicht in sich hat. Und desgleichen: Nichts, was wirklich die Menschheit angeht [...] kann irgendwie von Menschen durchgeführt werden, ohne dass diese Menschen in Freiheit zusammenwirken.“ (1911)
Die im Band 3.1 und im vorliegenden Band 3.2 zum Thema „Antipolitik“ versammelten Aufsätze Gustav Landauers mit dem Schwerpunkt auf Geschichte und Programmatik des „Sozialistischen Bundes“ (1909-1915) bieten eine Gesamtschau von Landauers kommunitärem Anarchismus. Der Doppelband dokumentiert Landauers Weg, den er für notwendig erachtete, um zu einer Restrukturierung der Gesellschaft jenseits von Staat, kapitalistischem Markt und Großindustrie zu gelangen: Zusammenschluss in Bünden und Gemeinden und Gründung landkommunitärer Genossenschaftssiedlungen. Zugleich sollten die Menschen innerlich reifen und zu neuen sozialen Arrangements untereinander und im Verhältnis zur Natur finden - in Gegenseitigkeit, freier Vereinbarung, Freiheit und Gerechtigkeit: „Wahrer Sozialismus ist der Gegensatz zu Staat und kapitalistischer Wirtschaft. Sozialismus kann nur erwachsen aus dem Geist der Freiheit und freiwilligen Einung, kann nur entstehen in den Individuen und ihren Gemeinden. Je weiter der Geist des Sozialismus um sich greift, […] um so durchgreifender tritt an die Stelle der autoritären Gewalt der Vertrag, an die Stelle des Staates der Bund freier Gemeinden und Verbände: die Gesellschaft.“ (Die Zwölf Artikel des Sozialistischen Bundes, 1912).

"...die Bücher sind, wenn sie als Bände nebeneinander im Regal stehen, zweifellos ein echter 'Hingucker', das in meiner Bibliothek bislang jeden Besucher magisch angezogen hat" (Die DadA-Buchempfehlung).

 

 

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