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Trejo: Magonismus in der mexikanischen Revolution

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Magonismus: Utopie und Praxis in der Mexikanischen Revolution 1910-1913

Die magonistische Bewegung als teilnehmende Kraft an der Mexikanischen Revolution strebte danach, die Macht abzuschaffen, nicht sie auszuüben; ihre Ziele waren die Selbstbefreiung und die Selbstverwaltung der Volksmassen. Sie ist eine Vorläuferin der Bewegungen, die sich die Selbstverwaltung der Gesellschaft auf die Fahnen schreiben.
Das Gedächtnis des Tuns und Wissens des magonistischen Aufstands zurückzugewinnen ist Teil der Herstellung eines historischen Wissens der Kämpfe des Volkes und der Benutzung dieses Wissens in der gegenwärtigen Rebellion. Die von den Siegern geschriebene Geschichte tendiert dazu, die bedeutende Teilnahme der Magonisten am Sturz der Diktatur Porfirio Díaz`, ihre Ablehnung der Verträge von Ciudad Juárez und damit der Unterordnung unter die bürgerlich-demokratische Führung Maderos zu verbergen. Die Geschichte der Sieger zieht es vor, zu vergessen, dass die Magonisten während der Interimsregierung von Francisco León de la Barra Rebellen blieben und dass sie genau wie die Zapatisten, ihre Brüder in den Bestrebungen und der Aufsässigkeit, weder die Aufgabe noch die Unterordnung akzeptierten, die ihnen das neue Regime Maderos anbot. Als echte Libertäre kämpften sie für eine Welt, in der die Fabriken, das Land und die Freiheit für Alle sein sollten. Deswegen hielten sie nach dem Fall Díaz` die Fackel des Aufstandes am Brennen. Das Buch, das Du in der Hand hältst, geehrter Leser, setzt sich zum Ziel, die Erinnerung der Rebellion der Unterdrückten zurückzugewinnen, die sich während der Mexikanischen Revolution zwischen August 1910 und Februar 1913 den magonistischen Idealen verschrieben haben.

 

 

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