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Rammer, Georg: Armut essen Seele auf

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(Reichtum auch.)

Kinderarmut im reichen Deutschland

„Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“
Astrid Lindgren (1907-2002), schwedische Kinderbuchautorin

Wieso gibt es in einem der reichsten Länder der Erde eine wachsende Zahl von armen Kindern und Jugendlichen? Warum fordern sogar engagierte Kritiker meist nur Verbesserungen für Benachteiligte, nicht aber die Beseitigung der Kinderarmut?
Als Psychologe in der Kinder- und Jugendhilfe hatte ich einen aufreibenden Einsatz gegen die Folgen der Armut zu erbringen; ermüdend und schier aussichtslos vor allem darum, weil in all den Jahren die Hauptursache der Chancenlosigkeit, nämlich die materielle Armut und die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, immer größer wurden. Eine Änderung ist auch derzeit nicht in Sicht, weil „die Politik“ die verhängnisvolle gesellschaftliche Kluft nicht verringert, vielmehr europaweit ausdehnt.
In diesem Beitrag werden politische Entscheidungen, gesellschaftliche Entwicklungen und seelische Auswirkungen zusammengeführt. Ohne all diese Bedingungen aufeinander zu beziehen läuft jede Studie Gefahr, einseitige Schuldzuweisungen vorzunehmen („die Eltern versagen“) oder Forderungen zu stellen, deren Umsetzung den Kindern und ihren Eltern bestenfalls marginal helfen würde – wenn sie überhaupt umgesetzt würden.
In der „marktkonformen Demokratie“ (Bundeskanzlerin Merkel) Deutschlands ist gewiss manche Veränderung möglich – solange die Besitz- und Machtverhältnisse nicht angetastet werden. Genau dies wäre aber die Voraussetzung, die garantierten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu verwirklichen. Gut gemeinte Appelle an Bundesregierung und Parteien werden diese (mit Karl Valentin gesprochen) nicht einmal ignorieren; sie werden gewiss nicht ausreichen, die wirtschaftliche und politische „Macht der 1%“ zu brechen.

Georg Rammer, Dezember 2012

Broschüre, 52 Seiten

 

 

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