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Bornstein, Gabriel: 45 Minuten bis Ramallah

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Typisch Rafik Abu-Raba. Er sitzt in einem Ruderboot, das langsam untergeht, und der Mann, der das 20-cm-Loch in den Boden des Bootes geschossen hat, steht mit einer Walther-Pistole am Ufer und zielt auf Rafiks Kopf. Da klingelt das Handy. Es ist Rafiks Mutter. Sein Bruder Jamal heiratet und Rafik soll zur Hochzeit nach Ost-Jerusalem kommen. Da ist es schon besser, in Hamburg zu bleiben und eine Kugel in den Kopf zu bekommen, findet Rafik.

Statt seiner inneren Stimme zu folgen, kommt Rafik zur Hochzeit. Während der Feier stirbt sein Vater Mustafa. Die Mutter will, dass der Leichnam ihres Mannes in Ramallah beerdigt wird. So verstauen die beiden Brüder den toten Mustafa im Auto und machen sich auf den Weg. Das war keine gute Idee. Auf dem Weg wird das Auto geklaut – samt Leiche. Ab diesen Moment wird es richtig böse. Als Rafik und sein Bruder den Diebstahl bei der Polizei melden wollen, werden sie als Terroristen verhaftet. Nur mit Mühe können sie die israelischen Soldaten von ihrer Unschuld überzeugen. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Das geklaute Auto befindet sich angeblich in Ramallah – und da wollen sie doch hin. In Ramallah angekommen, fallen Rafik und Jamal in die Hände der Palästinensischen Freiheitskämpfer. Diese halten die Brüder für Kollaborateure der Israelis und verurteilen sie zum Tode.
Rafik hat es satt. Es macht gar keinen Unterschied, ob er sich in Hamburg, Jerusalem oder Ramallah befindet – oder auf einem anderen Planeten in einer anderen Galaxie. Egal, wo er gerade steckt, das Leben ist beschissen.

Ein literarisches Roadmovie zwischen Hamburg, Jerusalem und Ramallah. Urkomisch, komödiantisch, burlesk. Der schwarze Humor als Waffe der Literatur, wenn die Politik keine Lösung weiß.
192 Seiten, gebunden

 

 

16,00 EUR

 

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