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Steinke, Oliver: Das Auge des Meerkönigs

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Historischer Roman

Dänisches Grenzland im Jahre des Herrn 1118:
Bei einem Überfall heidnischer Seeräuber word Arved, Sohn des Ritters Fleno verschleppt. In Arkona, der sagenumwobenen Stadt an der Ostsee, soll er als Sklave verschenkt werden. Doch die Seereäuber handeln nicht nur mit Sklaven: Ihr Pferdegott Svantevitt ist Hüter einer verloren geglaubten, uralten Überlieferung, nach der sowohl der keltische Krieger Fergus als auch der christliche Bishof Chira seit langer Zeit suchen. Ohne es zu wollen, wird Arved in diese fieberhafte Suche verwickelt und gelangt dabei schließlich bis zu den maurischen Königreichen des Westens. In seinem neuen Roman verbindet der Autor die Erlebenisse des jungen Arved vor der historischem Hintergrund mit der bekannten, traurig-schönen Sage von Melusine, der Fee, deren Liebe zu einem Ritter an einem gesprochenen Versprechen zerbricht. Im "Auge des Meerkönigs" wird die altfranzösische Sage von Verwünschungen und Irrwegen neu geschrieben.
"Steinke erzählt farbig und entwickelt in seinem Roman ein schlüssiges Konzept für die verborgene Verehrung heidnischer Gottheiten und die Überlieferung magischer Praktiken. Er polarisiert die verschiedenen Lebensformen nicht, sondern macht vielmehr deutlich, daß Entartungsformen des Religiösen mit dem Fehlverhalten einzelner Menschen zu tun haben. Eine lohnenswerte Lektüre" Karfunkel - Zeitschrift für erlebbare Geschichte
203 Seiten, Paperback

 

 

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