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Schmidt, Guido R.: Woher der Wind weht

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Die faszinierende, windzerzauste Landschaft Patagoniens stellt den Rahmen für diesen Roman dar:
»Vereinzelte dunkle Wolkenfetzen rasten am kobaltblauen Himmel dahin, während ihre Schatten blitzschnell, als wären es monströse Sturmvögel, über die im grellen Sonnenlicht flimmernde Steppe hinwegfegten.«
Veit, ein junger Mann, sucht dort in den achtziger Jahren nach seinem Großvater Emil Sailer, der 1922 dort umgekommen ist. Sailer war bei seiner Ankunft in Südamerika mitten in die großen Streiks auf den Schaf-Farmen und anarchistischen Arbeiteraufstände geraten, die die Großgrundbesitzer mit Hilfe von Privatmilizen blutig niederschlagen ließen, und dann verschwunden. Noch sechzig Jahre später stößt Veit bei seiner Suche überall auf misstrauisches Schweigen; die Angst, über die Vergangenheit zu sprechen, ist erdrückend, das Grauen der Militärdiktatur noch präsent.
Veit deckt nach und nach die Geschichte seines Großvaters auf, der auf der Suche nach einem besseren Leben in der neuen Welt in die blutigen Kämpfe geriet und für sein Abenteuer mit dem Leben bezahlte.
Guido Schmidts Roman beruht auf wahren Begebenheiten und kann als politische Ergänzung zu Bruce Chatwins legendärem Buch "In Patagonien. Reise in ein fernes Land" gelesen werden.

»Ein faszinierendes Kapitel deutscher und lateinamerikanischer Geschichte, das hier weitgehender Vergessenheit entrissen wird. Woher der Wind weht ist auch eine Hommage an all jene leidenschaftlichen und aufrechten Akteure unserer Geschichte, denen die historische Wissenschaft bisher keine Denkmäler zu setzen gewillt war.« Robert Hültner

 

 

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