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Sparre: Aber Goettlich und Außerordentlich reimt s

Sulamit Sparre: Aber Goettlich und Außerordentlich reimt sich

Bettine von Arnim (1785 - 1859), Muse, Schriftstellerin, politische Publizistin
„Ich heiße Catarina Elisabetha Ludovica Magdalena und werde vulgairement genannt Bettina.“ Ihre Briefe unterschrieb sie oft mit „Bettine.“ Die Erfindung ihres Namens war ihre erste poetische Tat. Zugleich erschuf sie sich so eine eigene Identität. Am 20. Januar 2009 jährt sich ihr Todestag zum 150. Mal: Bettine (oder Bettina) Brentano (oder von Arnim), Dichterschwester, Muse Goethes, Dichtergattin, Enkelin (der Schriftstellerin Sophie La Roche) und noch weitaus mehr als nur dies: poetische Biographin ihres umschwärmten Idols Goethe und der Jugendfreundin und Dichterin Karoline von Günderrode. Sie ist Nachlaßverwalterin der Werke ihres bereits 1831 verstorbenen Mannes Achim von Arnim und phantasiereiche Heraus-geberin der Briefe ihres Bruders Clemens (1844). Durch die 1835 bzw. 1840 publizierten Briefbücher wurde sie berühmt. Als politische Publizistin und Gesellschaftskritikerin ist sie wieder neu zu entdecken: Mit „Dies Buch gehört dem König“ gelingt es 1843 der angeblich Naiven und „romantischen Dichtermuse“, die Zensur zu umgehen und König Friedrich Wilhelm IV. mit dem Elend der schlesischen Weber zu konfrontieren und auf gesellschaftliche Mißstände hinzuweisen. Ein weiterer Trick, um der scharfen Zensur zu entgehen: Bettine läßt ihre Kritik von Goethes Mutter, der „Frau Rath“, vortragen. Die dem Werk beigegebenen „Erfahrungen eines jungen Schweizers im Vogtlande“ sind erschütternde Augenzeugenberichte über die katastrophalen Lebensbedingungen der Spinner und Weber in den Elendsquartieren vor den Toren Berlins und die erste Sozialreportage der deutschen Literatur.

 

 

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