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Kesting: Friede den Hütten, Krieg ..., G. Büchner

Hanjo Kesting: Friede den Hütten, Krieg den Palästen: Georg Büchner

Die Gesellschaft mittelst der Idee, von der gebildeten Klasse aus reformieren? Unmöglich! Unsere Zeit ist rein materiell...« Georg Büchner

Büchners Briefe als Lektüre gegen seine Verharmlosung in der Literaturwissenschaft! Durch die erstaunliche Lebendigkeit und Modernität seines Stils lassen sich die Schriften des jungen Sozialrevolutionärs heute wie zeitgenössische Texte lesen. Hanjo Kesting hat alle bekannten erhaltenen Briefe und Briefauszüge Georg Büchners neu herausgegeben und gibt allen, die Büchner neu entdecken wollen, eine aktuelle Sichtweise auf Leben und Werk.
Als Georg Büchner vor 165 Jahren dreiundzwanzigjährig starb, war er als Dichter beinahe unbekannt. Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der lange Verkannte ein großer Name der Literatur: Dichter von Gottfried Benn bis Elfriede Jelinek beschwören Büchners Aktualität und Gegenwart. Zur Zeit wird Büchner auf vielen Theaterbühnen gespielt. Büchner war Materialist und Republikaner, vertraut mit den Theorien des utopischen Sozialismus. Er hatte verstanden, daß die Revolution von 1830 den Massen des Volkes keine Freiheit und materielle Wohlfahrt, dem herrschenden Bürgertum aber schnell neuen Reichtum gebracht hatte. Als Student in Straßburg konnte er die blutigen Straßenkämpfe verfolgen, mit denen das bürgerliche Frankreich 1831/32 die Aufstände der Arbeiter von Paris und der Seidenweber von Lyon niederwarf. Von daher rührte Büchners Mißtrauen gegen die besitzende Klasse und ihre liberale Rhetorik, gegen alle Versuche, zwischen den Besitzenden und den Besitzlosen, zwischen Reich und Arm zu vermitteln. Büchners Werk markiert die Bruchstelle mit den überkommenen Vorstellungen und Normen der idealistischen Epoche. Eben das begründet seine Modernität.

Broschiert, 124 Seiten

 

 

9,90 EUR

 

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