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Wilson, P. L.: Piraten - Anarchisten - Utopisten

Mit ihnen ist kein Staat zu machen.

Der größte Frevel ist ein politischer Seitenwechsel, die größte Blasphemie ist der Wechsel von einer Religion in eine andere - und dieses Phänomen greift der Autor auf. Vom späten 15. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert konvertierten Unzählige vom Christentum zum Islam. - Für die Christen waren diese Konvertiten Abtrünnige, Verräter, Renegados = Renegaten - und viele dieser Renegados waren Piraten. Sie griffen Handelsschiffe an, plünderten und entführten die christlichen Seeleute, um sie als Sklaven zu verkaufen oder um Lösegeld zu erpressen. - Die Renegados waren unabhängig, keinem Herrn unterworfen.
Wilson betont, daß die Piraterie auch sozialer Widerstand war. Der Pirat führte "Krieg gegen die gesamte Welt", staats- und gesetzesfern entwickelte er ein eigenes Wertesystem. Eine eindrucksvolle Errungenschaft war u.a. die unabhängige Piratenrepublik von Rabat-Salé im Maghreb in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
In Wilsons Buch begegnen wir Kosaren, Sufis, "unwiderstehlichen" maurischen Frauen, Sklaven, Abenteurern, irischen Rebellen, häretischen Juden, britischen Spionen sowie radikalen Helden der Unterklasse und Mitgliedern aufständischer anarchistischer Gemeinschaften und Piraten, deren Kampfruf war: "Wir gehören niemandem!"

 

 

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