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Rübner, Hartmut: Rudolf Rocker

Rudolf Rocker (1873-1958) war alles andere als ein „deutscher Sozialist“:
Viermal ins Exil getrieben war er ein Internationalist ausErfahrung, der über die Hälfte seines Lebens außerhalb Deutschlands zubrachte und in vielen Ländern Spuren hinterließ. Überdies war Rocker Anarchist, organisierter Freidenker und praktizierender Genossenschaftler und – nicht zuletzt – revolutionärer Gewerkschaftler, Anarcho-Syndikalist. Und er war ein herausragender Exponent der internationalen Arbeiterbewegung, der sich über Jahrzehnte für und in der jüdisch-anarchistischen Gemeinschaft engagierte. Rockers Entwurf des Freiheitlichen Sozialismus ist konstruktiv lebensnah und bildet kein erstarrtes Dogma, weil er den gesellschaftlichen Bedingungen angepasst bleibt. Ein libertärer Sozialismus also, der durch und durch diesseitig und realitätsbezogen ist, weil er die soziale Befreiung nicht auf eine unbestimmte Zukunft vertagt, sondern der anarchistischen Idee gangbare Praxisformen aufzeigt. Er ist radikal in nichtrevolutionären Zeiten. Deshalb bleibt Rocker aktuell, der Kern seines Werks zeitlos.
Im vorliegenden Text skizziert Hartmut Rübner die wesentlichen Aspekte des politischen Lebens R. Rockers. Dabei vermittelt er der Leserschaft anschaulich und nachvollziehbar die Veränderungen im Denken und der Praxis des anarchosyndikalistischen Theoretikers.
Diese Broschüre ist eine respektvolle Würdigung dieses „Lehrers des Freiheitlichen Sozialismus“ ohne im geringsten einem Personenkult zu frönen.

 

 

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