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Mohrhof: Der syndikalistische Streik

auf dem Ozean-Dampfer "Vaterland" 1914

Syndikalismus und Anarchismus in Hamburg vor 1918/19

Auf der Jungfernfahrt nach New York der von der Hamburger Reederei Hapag betriebenen Vaterland, des damals grössten Pasagierschiffes der Welt, kam es im Mai 1914 zu einer Reihe von “wilden” Streiks und Protesten, in welchen der Syndikalistische Industrieverband für Hamburg und Umgebung (darunter Ernst Schneider/Ikarus, welcher später The Wilhelmshaven Revolt verfasste) einflussreich war. Der Streik, welcher bis zum Kriegsbeginn im August 1914 anhielt, wurde nicht nur von der bürgerlichen Presse, sondern auch vom freigewerkschaftlichen (d.h. sozialdemokratischen) Transportarbeiterverband DTAV und der sozialdemokratischen Tageszeitung Hamburger Echo angegriffen, die auf dem rechten Flügel der Vorkriegs-SPD stehende Hamburger Parteiorganisation fürchtete, ihre Hegemonie in Teilen der Klasse zu verlieren.
Diese Broschüre schildert die Ereignisse aus Sicht der betroffenen Arbeiter auf dem HAPAG-Ozeanriesen. Die ideologische Hetzkampagne der sozialdemokratischen Zentralgewerkschaften gegen den aufkeimenden revolutionären Syndikalismus und Anarchosyndikalismus in Deutschland zeigt diese Broschüren ebenso auf, wie die Brutalität, mit der die herrschende Klasse dem organisiertem Arbeiterwiderstand gegenüberstand.

Broschüre, 32 Seiten

 

 

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